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WIGA - Das System für verusachungsgerechte Kehrichtgebühren
Die Logistik mit der Bezeichnung WIGA wurde vom bekannten Unternehmen
J. OCHSNER AG, Urdorf unter Mitwirkung der Firmen:
- Wirth-Gallo, Zürich (heute DigiSens, Murten)
- Datamars, Lugano
- und der Firma Sorgen AG, Merligen
zur Marktreife entwickelt.
Künftig in einem Arbeitsgang möglich:
Abrechnungsfertige und datengespeicherte Erfassung von Kehricht und Abfallgewicht
schon beim Einsammeln
Was kommunale und private Kehricht- oder Abfallentsorgungsunternehmen
schon immer als ideales Sollziel anvisierten, ist jetzt erreichbar: Ein
verursachergerechteres Abrechnen von Entsorgungsgebühren individuell
nach Gewicht ! Damit kann auch dem Wunsch für ein vielerorts denkbares
Mischsystem entsprochen werden, also je nach Zielgruppe sowohl Sackgebühr
wie auch gewichtsabhängige Entsorgungskosten, letzteres besonders
nachgefragt für den Gewerbe- und Industriesektor.
Die
Systemlösung beruht fahrzeugseitig lediglich auf dem Anbringen einer
entsprechenden OCHSNER-Wägeschüttvorrichtung WIGA beim neuen
oder bisherigen Kehrichtfahrzeug (aller gängigen Hersteller); es
behält seine Eigenschaften als universelles Sammelfahrzeug mit tiefer
Ladekante und offener Schüttung bei. Seitlich an der Rückwandtür,
geschützt unter einer Alu-Abdeckung montiert, ist der "Targo"-Wägerechner.
Die Sammeltour läuft ansonsten wie gewohnt ab, auch der gesamte Entleerungsvorgang
bleibt gleich schnell wie bisher, die Bedadeequipe greift nicht ein.
Präzises Wägen (Brutto/Tara/Netto) und Identifizieren
während des Entleerungsvorganges
Alle herkömmlichen Behälter (140, 240, 360, 600, 660, 770 und
800 Liter Inhalt), die gewogen und identifiziert werden sollen, sind mit
einer Kennung (Chip) ausgerüstet. Diese wird während des Schüttvorgangs
automatisch gelesen, beim Hebevorgang wird das Bruttogewicht ermittelt,
beim Absenken die Tara gewogen, dass das daraus resultierende Nettogewicht
registriert und dieses im Wägerechner "Targo" zusammen
mit Behälternummer, Datum und Uhrzeit abgespeichert.
Nach Arbeitsschluss der Tour werden die Wägedaten je nach Ausführungsvariante
mit einem Laptop, Ram Kare oder via Funk ausgelesen und in das WigaXP
Programm eingelesen. Nach der Aufbereitung der RohDaten können diese
mittels einer Schnittstelle in ein bestehendes EDV-System zur Weiterverarbeitung
(wie Fakturieren, Statistik usw.) bereitgestell werden.
Modulbauweise ermöglicht massgeschneiderte Lösungen -
ganz nach kommunalem Bedürfnis
Die Einführung der WIGA-Systemlösung, die mehrere, in sich modular
nachrüstbare Ausbaustufen umfasst, kann - der jeweiligen Bedarfssituation
entsprechend - schrittweise vorgenommen werden, mit folgenden Teilsystemen:
- Schüttvorrichtung OCHSNER/System WIGA
wie erwähnt, lassen sich auch bestehende Kehrichtfahrzeuge
nachträglich damit ausrüsten;
- Wägesystem, bestehend aus Wägezellen und Wägerechner
"Targo";
- Identifikationssystem, bestehend aus Transpondern (Chips,
Tags), Antennen und Leser;
- Laptop, mit Targosoftware zum Auslesen der Wägedaten.
- Wigadrive, Ramkarten Laufwerk
- Wigadata, Informationssystem und kabellose Übertragung
der Wigadaten vom Fahrzeug auf einen PC
- WigaXP Windowsprogramm für sämtliche Auswertungen
und arbeiten im Zusammenhang mit Containerverwägungen.
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